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Brooks PureConnect

Brooks PureConnect

Als wir den Brooks PureConnect zum Testen und Vorstellen bekamen, war ziemlich schnell klar: beim nächsten Straßenlauf ist der dabei! Am 6.11. war es dann so weit: Wettkampfpremiere! Bei einigen Trainingsläufen durfte der PureConnect schon zeigen, wie er sich so macht. Ein sehr angenehmes Leichtgewicht, das jedoch gegenüber dem T7 Racer z. B. mit einem Mehr an Komfort, speziell der Dämpfung, daher kommt. Offen blieb jetzt nur noch der Einsatz bei einem Wettkampf.

Das Wetter in der Herner Innenstadt erinnerte eher an einen Lauf im September, als an einen St.-Martins-Lauf im November. Knappe 15°, Sonne und sehr gute Laune bei den Läufern und Zuschauern, die trotz der Ferien am Rand der Laufstrecke standen.

Brooks Rev ShortSleeve Shirt Ambassador

Brooks Rev ShortSleeve Shirt Ambassador

Kurz vor dem Lauf überraschte uns Brooks noch mit dem Ambassador-T-Shirt (Rev Shirt), so dass die Frage nach dem Shirt für den Lauf auch geklärt war. Danke nochmal dafür nach Münster! Das Shirt ist angenehm zu tragen und ist trotz weiterer Schnittform wettkampftauglich. Den UV-Blocker kann man im Herbst allerdings nicht mehr so richtig testen. Das seitliche Schlüsselfach ist sehr praktisch und mit Schlüssel auch beim Laufen nicht wirklich störend.
Brooks Sherpa Short III

Brooks Sherpa Short III

Ebenso gehörten auch die Sherpa Short III zur Wettkampfausrüstung. Der positive Eindruck der letzten Wochen, verleitete uns dazu, die Shorts anstelle der Short Tight oder 3/4-Tight einzusetzen. Die beiden leicht nach hinten gerichteten Taschen nehmen jeweils 1-2 Gels sicher auf. Die Ausrichtung der Taschen sorgt dafür, dass die Gels beim normalen Laufen nicht herausfallen. Der Tragekomfort ist sehr hoch, da man die Hose beim Tragen kaum spürt. Dazu ist sie atmungsaktiv und die Innenhose sehr angenehm auf der Haut. Zwischen Schuh und Fuß kamen dann die Adrenaline Socks zum Einsatz. Auch das war ein gute Wahl. Der leichte Kompressionseffekt der Socken sorgt für einen sicheren Sitz. Obwohl die Socken etwas dicker sind, sind sie atmungsaktiv und die Füße fühlen sich nach dem Laufen angenehm an.

Da das Wetter so gut mitspielte, war die Bekleidung also schonmal kein Problem. Beim Warmlaufen machte der PureConnect auf dem Plattenbelag der Fußgängerzone einen guten Eindruck. Shirt und Schuhe zogen auch den einen oder anderen Blick der anderen Läufer auf sich. Warum schauen sich Läufer eigentlich immer zuerst auf die Schuhe? Nebenbei bemerkt waren verhältnismäßig viele Läufer in Brooks Schuhen unterwegs, was nicht zuletzt daran lag, das die LGO Dortmund mit einer großen Gruppe von Läufern teilgenommen hat. Man konnte eine ganze Reihe T7 Racer und Green Silence sehen.

Gelaufen werden 6 Runden plus einer kleinen Zugabe, um auf die 10km zu kommen. Nach dem Startschuß ging es zuerst in gewohnter Weise ein wenig chaotisch zu, bis sich das Läuferfeld sortiert hat. Worauf man sich allerdings wirklich nicht konzentrieren muss, ist der Schuh. Die Dämpfung und die Schnürung mit den ganzen technischen Details (Nav-Band, BioMoGo, Anatomic Last usw.) machten den Schuh kaum spürbar. Das bestätigte das Empfinden aus den Trainingsläufen. Man kann sich wirklich auf den Lauf konzentrieren und muss nicht an die Schuhe denken. Kein Drücken oder Scheuern. Der Asphalt, der Plattenbelag und das trockene Kopfsteinpflaster waren für den PureConnect kein Problem. Wenn man auf direktes Laufgefühl steht — so wie wir — und den Kontakt zum Untergrund haben möchte — hiermit ist nicht die Bodenhaftung gemeint– , ist man mit diesem Schuh bestens bedient. Durch das Mesh-Gewebe, welches das Obermaterial ausmacht, ist der Schuh sehr atmungsaktiv und kühlt den Fuß. Das Nav-Band und die anatomisch angepasste Schnürung bringen einen sehr guten Halt im Schuh. Der Läufer kann dadurch die Kraft gut auf den Boden bringen und man hat nicht das Gefühl im Schuh herumzurutschen. Das geringe Gewicht bringt nochmal einen Pluspunkt, den man gerade bei längeren Läufen nicht außer Acht lassen sollte.

Kurz vor Ende jeder Runde kam ein leichter Anstieg, den viele Läufer so nicht im Visir hatten. Wenn die Bekleidung von Kopf bis Fuß so gut mitspielt wie beschrieben, kann man sich voll und ganz auf solche Passagen konzentrieren, und die Lauftechnik darauf abstimmen: kürzere Schritte, versuchen den Puls nicht zu hoch klettern zu lassen und gleichmäßig weiteratmen. Allerdings wird das in Runde 5 und 6 echt schwer. Umso erfreulicher ist es, wenn einem der Schuh die eingesetze Energie zurückgibt und dynamisch auf den Krafteinsatz reagiert. Die Dämpfung des PureConnect macht den Schuh um einiges komfortabler als den T7 Racer, aber man hat kein schwammiges Gefühl, man hat nicht das Gefühl, dass die Dynamik darunter leidet. Und dafür nimmt man 20g mehr pro Schuh doch gerne in Kauf — die man auf dieser Strecke noch nicht wirklich merkt.

Am Ende ging es mit -24sec. im Vergleich zur prophezeiten Zeit durchs Ziel und wenn man jetzt noch ein entspanntes Gefühl hat, liegt das auch zu einem sehr großen Teil an der Ausrüstung. Ausdauer und Kraft kann man trainieren. Gute und zum Läufer passende Schuhe, muss man suchen und finden. Danke Brooks, für diesen angenehmen Lauf aus der Kategorie Run Happy!

4 Responses to “PureConnect – auch im Wettkampf überzeugend”

  1. Din says:

    Ich bin wieder mal auf Nummer sicher gegangen und habe den Launch beim WK gewählt, der mich nicht entäuscht hat. In zwei Wochen werde ich aber ganz sicher meinen PureConnect über der das Tempelhofer Flugfeld jagen und es dir nachmachen. Glückwunsch zu deinem guten Lauf!

  2. Din says:

    Ich bin wieder mal auf Nummer sicher gegangen und habe den Launch beim WK gewählt, der mich nicht entäuscht hat. In zwei Wochen werde ich aber ganz sicher meinen PureConnect über das Tempelhofer Flugfeld jagen und es dir nachmachen. Glückwunsch zu deinem guten Lauf!

  3. Ralf says:

    Klingt fast so, also ob man es probieren könnte damit auch einen Marathon zu laufen, was ich mir mit den T7 erstmal nicht trauen würde. Vielleicht bringt sie ja der Weihnachtsmann und ich kann die beim Halbmarathon im 1.4.2012 in Berlin testen.

  4. @Din Danke für die Glückwünsche! Du wirst es nicht bereuen, den Connect zu laufen. :)

    @Ralf Den T7 Racer habe ich ja schon problemlos beim HM getragen. Den Connect werde ich in 2012 zum HM tragen. Bei ausreichendem Training kann man ihn sicher auch beim Marathon einsetzen. Aber der T7 ist Dir ja nicht fremd. Danke für den Kommentar!

    Grüße, Matthias

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